Henne-Ei Problem – die Sichtweise von Rationalisten

– Info: Achtung ! – immer noch Satire… 😉

 

Erörtern wir also zuallererst die Sichtweise von selbsternannten Rationalisten bzw. Intellektuellen…

Bei einem Rationalisten bzw. einem Intellektuellen ist das Problem des Henne-Ei Problems etwas komplizierter. Ein Intellektueller sieht das Problem viel tiefer, tiefer als ein Sterblicher. (welcher im Grunde genommen gar nichts sieht, also Blind ist). Falls notwendig, wird eine Tiefe kĂŒnstlich erzeugt. Und es muss tiefer sein, als sich ein sterblicher Mensch je vorstellen kann.

Ein Intellektueller betrachtet das Henne-Ei Problem etwa folgendermaßen: Zuerst muss geklĂ€rt werden, wer am Problem beteiligt ist, und warum. Dann muss erst erörtert werden, wer oder was, wo und auf welche Weise jemand eine Rolle spielt. Und warum.

Fangen wir also zuerst damit an, die Definitionen zu klĂ€ren. (natĂŒrlich aus wissenschaftlicher Sicht, denn außer knallharten Fakten kennt ein Intellektueller nix). So ein knallharter Fakt ist, dass es außerirdisches Leben gibt. Man hat zwar bisher nichts gefunden, nicht einmal Hinweise, aber das macht nichts. Ein Fakt braucht so etwas nicht. Allein dass ein intellektueller es ausspricht, ist Faktum genug.

Es folgt nun die wissenschaftliche Ei bzw. Henne-Definition, danach versuchen wir wissenschaftlich zu klĂ€ren, knallhart mit knallharten Fakten unvoreingenommen, sachlich, der Wirklichkeit in die Augen schauend, wie eben von der Wissenschaft gewohnt, welche von den Beiden zuerst da war. (das Huhn oder das Ei…)

Sollte es sich erweisen das wir zu keinem Ergebnis kommen, was bei der Wissenschaft praktisch unmöglich ist (zumindest in dem Teil der Wissenschaft wenn es darum geht zu klĂ€ren ob der Mensch durch Zufall per Evolution oder durch die Schöpfung eines Schöpfers entstanden ist), oder gar, das wir uns irren, dann behaupten wir eben, genauso wie manche intellektuelle Wissenschaftler, das wir studiert haben, das ein Irren allein durch das Erhalten eines Diploms ausgeschlossen ist. Sollte es sich erweisen dass ein Anderer das Gegenteil beweist, versuchen wir natĂŒrlich ihn uns zum Freund zu machen. Am besten geht man so vor, dass man behauptet: „In Wirklichkeit haben wir genau das immer behauptet. Man hat uns nur falsch verstanden“ (ein Intellektueller hat immer mehrere eindeutig zweideutige Meinungen, oft sich gegenseitig widersprechende, die man geschickt formuliert, so das man in NotfĂ€llen IMMER die richtige Meinung parat hat)

Lehnt dieser das ab, können wir alle Register ziehen, und den Betreffenden öffentlich denunzieren, ihn verhöhnen, lÀcherlich machen, uns auf die gesamte Wissenschaft, auf die Kaste der Intellektuellen bzw. der rationellen Relativisten der wir angehören berufen. Irgendeine Zeitung, Sendung, Revolverzeitschrift wird sich wohl finden die uns bestÀtigt. Denn, die eigene Meinung, die eigene Ehre ist viel wichtiger, als die Wahrheit in der Wissenschaft zu vertreten. Wahrheit ja, Wirklichkeit ja, aber bitte in gesunden Grenzen. Was zu viel ist, ist zu viel. Man kann wegen der Wahrheit, nicht die Karriere aufs Spiel setzen.

Fangen wir also an. Mit dem Ei. ( Achtung pure Wissenschaft..)

 

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Die Einleitung
Die Sichtweise der Intellektuellen und Rationalisten
Das Henne-Ei-problem
Kommentar vom Webseiten-Chef
Beispiele fĂŒr interessante Definitions-Umkehrungen