Alles ist relativ - die relative Relativitätstheorie....
Alles ist relativ, eingeführt mit Einstein, alles hängt vom Stadpunkt des Betrachters ab,
wird besonders von solchen bevorzugt verwendet, die gerne das Wissen für sich beanspruchen.
Vor Allem in der Frage ob es einen intelligenten Schöpfer gibt, wird dieser Satz als eine Art Mantra immer wieder heruntergeleiert,
es gibt keine absolute Wahrheit, alles ist relativ....
Interesant ist jedoch hierbei, dass dieser Satz den man gerne als Richter über die Existenz eines Schöpfers hernimt,
sobald er ausgesprochen wird, sich selbst zum Henker wird. Wenn nämlich alles relativ ist,
dann ist die "Relativitätstheorie" auch relativ. Sie kann also, muss aber nicht stimmen.
Noch interessanter ist, wie sich die "Jünger" der "Alles-ist-relativ"-Religion dabei verhalten.
Grundsätzlich, behaupten sie, ist ja alles relativ. Nur ihre "Religion" nicht. Sie ist absolut.
Es ist absolut richtig, dass alles relativ ist. Würde jedoch ihre Theorie stimmen, wäre sie ja auch relativ.
Da hört aber der Spass auf. Die intellektuellen u.Ä. beharren auf die Richtigkeit ihrer Behauptung.
Sie beanspruchen etwas, was sie bei Anderen ablehnen, nämlich dass es etwas absolutes gibt.
Eine regelrechte "Ich-habe-Recht"- Haltung.
Aber auch der Satz eines Intellektuellen "Ich habe Recht", der wäre ja auch relativ.
Wenn der aber relativ ist, kann er natürlich völlig falsch sein.
Aber dass sich ein Intellektueller, bzw. die Intellektuellen als solches, komplett irren,
und völlig mit ihrem Gedankengut im Wald liegen, das ist nicht nur unmöglich,
sondern völlig absurd. Sie irren sich in ihren Anschauungen nicht. Das wäre aber wiederum absolut,
etwas was es nicht gibt. Wenn jedoch, wie sie gerne lauthals "schreien", alles relativ ist,
dann ist es möglich dass sie Recht haben, aber gemäß
der Behauptung, alles sei relativ, kann es also tatsächlich sein, dass sie sich irren,
und völlig daneben liegen. Das ist aber wiederum in ihren Augen nicht moglich,
dass sie sich irren, was wiederum etwas absolutes ist.
Wir drehen uns also ständig im Kreis, wie im folgendem Beispiel:
1. Der untere Satz ist wahr
2. Der obere Satz ist gelogen
Auf die Behauptung, alles ist relativ, könnte man dieses Beispiel so anwenden:
1. alles ist relativ
2. Es gibt keine absolute Wahrheit
Bei genauer Betrachtung stell man fest, jeder Satz hebt sich selbst auf.
Wenn alles relativ ist, dann auch der Satz in dem es behauptet wird.
Da ja beide Sätze oft zuammenhängend angeführt werden, hebt der 1. den Zweiten auch
auf. Also ist auch der zweite Satz relativ, dass es keine Absolute Wahrheit gibt.
Die Behauptung "Es gibt keine absolute Wahrheit" ist also relativ zu sehen.
Wenn es keine absolute Wahrheit gibt, dann kann man den Satz "Es gibt keine absolute Wahrheit"
auch nicht als absolute Wahrheit ansehen. Es kann also durchaus sein, dass der Satz gar nicht stimmt.
Und damit sind beide Behauptungen komplett hinfällig. Wertlos.
Bezogen auf die Existenz eines Gottes, wo diese Sätze besonders gerne
Anwendung finden, gibt es keine Relativität. Entweder gibt es einen
oder es gibt keinen. Entweder sind wir von ihm erschaffen worden, oder nicht.
Wenn es uns erschaffen hat, dann ist es auch keine Ansicht- oder Geschmacksache,
ob wir erschaffen worden sind oder nicht.
Angenommen er hat uns wirklich erschaffen dann kann niemand von uns sagen:
"Das ist relativ zu sehen. Es kann genauso die Evolution gewesen sein." (Also von selbst, ohne Gott)
Andersherum, wenn wir das Produkt einer Evolution sind, kann keiner von
uns behaupten:"Man kann das auch anders sehen. Das ist Ansichtssache"
Im realen Leben gibt es jedoch mehr als genug Bereiche, wo es keine Relativät gibt.
Entweder eine Frau ist schwanger oder sie ist nicht schwanger.
(Wir reden vom echten Vorhandensein eines Babys im Bauch)
Entweder ist ein Mensch tot oder er lebt noch.
Eine Kuh ist entweder eine Kuh, oder sie ist etwas anderes.
Ein Mensch kann nicht gleichzeitig Löwe, Mensch und Hund sein. Das ist absolut.
Ein Mensch kann nicht gleichzeitig an zwei Orten sein. Zweifel ?
Hier greift die Aussage "Alles ist relativ" definitiv nicht. Man muss das Wort
"Alles" ersetzen, meinetwegen mit "Manches", aber "alles" trifft definitiv nicht zu.
Was ein Schmerz ist, das kann man als relativ ansehen.
Was ist ein heißer Sommertag, das ist relativ.
5000 Euro Monatsverdienst, ist relativ viel, oder relativ wenig, je nach Blickwinkel.
Hier findet die Aussage "das ist relativ" die richtige Anwendung.
Es ist also in der Realität beides vorhanden, sowohl Absolutes als auch Relatives.
Zu Behaupten und darauf beharren, alles wäre relativ, zeugt eher von Halsstarrigkeit.
Was auch etwas "Absolutes" ist, eine "Wirklichkeit", ist die Tatsache,
dass diejenigen die die Behauptung vertreten alles sei relativ,
sehr gerne alles relativieren. Und zwar so lange bis sowohl er als auch dessen
Zuhörer nicht mehr wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sind.
Es wird alles dermassen zerredet und verwässert, bis man am Schluss
alles gesagt hat, oder gar nichts, oder beides. Alles Auslegungssache.
Ein Beispiel:(frei erfunden, zur Veranschaulichung)
- Die Milch ist weiss.
- Es gibt keine Farben, nur Lichtbrechungen die wir als Farben wahrnehmen.
- Stimmt. Aber wir nennen nun mal die Farbe der Milch "Weiss"
- Ja, aber nur weil wir diese "Farbe" - "weiss" genannt haben, wir hätten sie genauso
"Lila" oder "Schraubenkopf" nennen können.
Ausserdem Weiss ist nicht Weiss. Stellen sie die "weisse" Milch neben eine
weisse Tapete, sie werden sehen, diese sind nicht gleich. Was ist also weiss.
Man müsste es also erst klären. Und, wo legen wir die Grenze fest ?
Sie sehen also, alles ist relativ und hängt vom Auge des Betrachters ab.
- Wie sollen wir dann die "Farbe" der Milch nennen ?
- Nun, wie sie gesehen haben, gibt es weder eine Farbe, noch können wir festlegen
welche Farbe was ist. Aber wir müssen uns dem System, welches wir selbst
aufgebaut haben, fügen, aber es ist nicht die Realität.
- Wenn wir also behaupten, die Milch wäre weiss, dann sind wir also unrealistisch.
- Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, es gibt keine Farben. Und das ist eine
wissenschaftliche Tatsache.
- Und was machen wir jetzt ? Wo es keine Farben gibt ? Also nicht wirklich,
sondern nur subjektiv. Was machen wir wenn wir 10 rote Rosen für die
Frau Gemahlin kaufen wollen ? Sollen wir dann sagen:"Bitte 10 subjektiv rote Rosen"
Da wird man doch schief angeschaut."
- Das mag sein. Aber gemäß der Definition gibt es kein Rot, sondern nur
das was wir subjektiv als Rot empfinden, sehen, bzw. nennen.
- Soll man dann sagen:"Bitte 10 rote Rosen, bzw. das was wir gemäß der Definition als Rot empfinden" ?
Oder wenn man an einer Ampel über Rot fährt, soll man die Polizei erst fragen,
was sie unter Rot versteht ? Wie soll man dann vorgehen ?
- Das bleibt ihnen überlassen. Fakt ist, es gibt keine Farben.
- Es gibt also keinen blauen Himmel, keine roten Rosen, keine grünen Bäume ?
- Doch die gibt es.
- Aber sie sagen es gibt keine Farben
- Das habe ich nicht gesagt. Nicht in dem Sinn Farbe. Farben gibt es schon.
Schauen sie sich um. Sehen sie keine Farben ? Farbenblind ?
So oder so ähnlich geht es in alle Ewigkeit weiter. Mit einem Relativitäts-Theoretiker
tragen Gespräche keine Früchte. Es bleibt eine endlose Diskussion.
Relativitätstheoretiker reden viel ohne was zu sagen. Sie reden auch um sich selbst zu
hören. Sie behaupten gerne etwas, fragt man genau nach, dann haben sie plötzlich nichts gesagt.
Oder wir haben es falsch verstanden. Oder er hat es gar nicht so gemeint.
oder, oder oder.. Wie man es auch dreht, diese sind IMMER im Recht.