Unterschied zwischen einer Linkfarm und einem Webverzeichnis


Schaut man sich beide an, fällt auf de ersten Blick kein Unterschied auf. Beide haben viele Unterkategorien mit jeweils vielen Links auf Webseiten. Genau diese Ähnlichkeiten machen es auch Suchmaschinen schwierig, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. Das erklärt auch warum so viele Linkfarmen und Linknetzwerke jahrelang unbehelligt bleiben.

Während Webkataloge bzw. Webverzweichnisse sich bemühern, eine Art Branchenbuch zu sein, wo sich jede Webseite kurz vorstellen kann, dienen Linkfarmen ausschließlich dazu Links einzutragen, bzw. von Anderen zu bekommen. Waren früher Linkfarmen oft nur hunderte oder tausende Seiten, die keinen eigenen Inhalt hatten, im Prinzip nur hunderte und tausende Links sind sie heute übergegangen ihre Seiten mit "Inhalt" auszustatten, um ihren Aufbau zu verschleiern.

Sie sind Verzeichnissen den Katalogen noch ähnlicher geworden, und es gibt im Prinzip nur eine Möglichkeit, Webverzeichnisse von Linkfarmen maschinell zu unterscheiden - das Verhältnis Linkanzahl zum Inhalt. (da ja Computerprogramme keinen Sinn im Satz erfassen können) Die Suchmaschinen haben aber Erfahrung mit Linkfarmen und Linknetzwerken, und diese setzen sie in Form von Suchalgorhitmen um.

Zusammen mit den Spamreports der Anwender kommen sie solchen Treiben immer mehr auf die Schliche. Diese ist im Prinzip nur zu begrüssen, da solche Linkfarmen und Linknetzwerke eine Manipulaton darstellen. Suchmaschinen bewerten Links zu einer Seite, betrachten diese als eine Empfehlung Also gehen Betreiber von Linknetzwerken dazu über, Links in grossen Massen künstlich zu erzeugen, bieten diesen "Service" an, bekommen dadurch selbst Links auf die eigene Seite (oft auch Pflicht).

Es mag in einem Moment verlockend erscheinen solche "Dienste" in Anspruch zu nehmen Man wird nicht entdeckt, die eigene Webseite wird gepusht, was will man mehr ? Aber es ist ein dünnes Eis, sich darauf zu bewegen. Es gibt mehr als genug Betreiber solcher Linknetzwerke, die in Suchmaschinen nicht mehr vertreten sind. Entsprechend ist in den Foren das gejaule Groß. Wenn sie aber mit denen in Zusammenhang gebrahct werden, sind sie auch weg. überlegen sie sich also gut, in welchen Kreisen sie sich bewegen. Betreiben sie eine Webseite gewerblich, kann es sie empfindlich treffen. Es reicht dass ein Mitbewerber, also ihre Konkurrenz, ihre Taktiken durchschaut und es den Suchmaschinen meldet. Betrachten sie diese jedoch nicht als Denunzination, sondern als Folgen ihrer Handlungsweise.

Wenn sie den Staat beim Finanzamt um 1 Mio Euro betrügen, und jemand meldet sie, so ist nicht der "Melder" der Böse, sondern sie. Das muss ihnen klar sein. Machen sie nicht den Täter zum Opfer. Wenn sie Linkfarmen und Linklisten bewußt für ihre Zwecke benutzen, um ihre Seite mit unsauberen Mitteln nach oben zu bringen, dann sind sie der Täter, und nicht das Opfer. Vergessen sie das nicht. Und nur sie tragen die Verantwortung.




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