Regelmäßige Datensicherung



Der wichtigste Aspekt bei Computersicherheit ist wohl die Sicherung
der eigenen Daten.
Das heißt ihre Arbeitsdokumente, Briefe, Tabellen, Datenbanken, E-Mails usw.
Bei einem unvorhergesehenem Totalabsturz sind Betriebssystem, Treiber,
Arbeitsprogramme schnell wieder installiert.
Selbst wenn eine Neuanschaffung ansteht, aus welchem Grund auch immer,
diese läßt sich verkraften.
Verlorene persönliche Daten, eben ihre Arbeiten, können sie nirgends wieder auftreiben.
Es liegt also an ihnen, wie sie mit diesen umgehen.

Leider zeigen auch hier die Statistiken, daß der größere Teil der Computernwender
sich kaum oder gar keine Gedanken über Datenspeicherung macht,
wenigstens in der Form, daß es auf einer Festplatte gespeichert wird.
Vor Jahren habe ich in einem Maschinenbaubetrieb gearbeitet.
In dem einem betreffendem Fall hatte eine Sekretärin eine ganze Woche lang
ein einer Bedienungsanleitung für eine Maschine gearbeitet.
Da ich nebenbei auch zum Teil für die Computerbetreung zuständig war,
fragte ich regelmäßig nach, ob sie die eingegebenen Texte auch zwischendurch
abspeichert. Dieses war natürlich nicht der Fall.
Als dann die betreffende Maschine ausgeliefert werden sollte, kam es wie es kommen mußte.
Sie hatte die ganze Zeit - eine Woche lang - den PC nicht ausgeschaltet,
hat natürlich alles brav eingetippt, aber nie, nicht ein eiziges mal auf Festplatte
gespeichert. Die Autosavefunktion war selbstversändlich deaktiviert.
Es kam natürlich zur Katastrophe, Lieferung gestoppt, Termin versaut,
eine ganze Woche nochmal Tippen.

Solche Dinge passieren in den Betrieben täglich. Privatpersonen gehen
natürlich genauso sorglos mit den Daten um.
Immer wieder werde ich von Bekannten angesprochen, Datenrettung etc.
Natürlich über Monate hinweg nie etwas auf CD - gebrannt, andere Partition
kopiert, oder bei kleineren Dateien wenigstens auf Diskette.

Datensicherung Teil 2