Ein weiteres Beispiel von „Wissen“

In einem vorherigen Artikel schrieb ich über Das Thema „Glauben heißt, nicht Wissen“. Hauptgedanke dabei war dass man den Glauben als eine Art Legende, Mythos oder sonstwas hinstellt, obwohl das „echte Wissen“ eigentlich auch mehr oder weniger (besser mal mehr, mal weniger..) aus Annahmen und Glaube „dass es so war“ besteht.

Es Folgen also weitere Gedanken die genau diesen Aspekt näher Beleuchten sollen. Letztendlich sind wir alle nur Menschen. Will damit auch sagen dass nicht alles was geschrieben wird, auch wirklich so ist.

In puncto „wir sind alle nur Menschen und kochen alle nur mit Wasser“ ist es für mich auch ein Widerspruch  und ein Rätsel, wie es sein kann (ich möchte mich aber nicht als  Maßstab hinstellen) , wenn Menschen, die ausdrücklich sich auf die Evolution, auf Fakten, auf echtes Wissen berufen, den Gedanken an einen intelligenten Schöpfer absurd finden (….pffff… Wir leben doch im 21. Jahrhundert. Wer glaubt denn an Märchen…) an Horoskope und Schicksal glauben.

Ich möchte auch betonen, dass es sich hier um eine persönliche Meinung, eine persönliche Sichtweise handelt. Soll heissen, ich irre mich genauso oft oder manchmal wie jeder andere hier auf der Erde auch. Aber es sind meine Gedanken, die mich im Leben veranlaßt diejenigen zu prüfen, die alles geprüft haben. Also die Prüfer prüfen.

Aber fangen wir an:

Man liest dass die Dinosaurier wegen einem Meteoriteneinschlag ausgestorben sind. Weiss man das, oder nimmt man es an ? Zählt es die Allgemeinheit zum Wissen oder zum Glauben..? Ist es also Wissen oder Glaube (ausgehend von der Aussage:“Glauben heißt nicht wissen“) dass die Dinosaurier wegen Meteoriteneinschlägen ausgestorben sind ?

Ein konkretes Beispiel :

In einem Artikel auf der Webseite von National Geographic kann man darüber lesen, dass die Theorie dass ein Meteorit  der Grund des Aussterbens gewesen sei, aus den 1980er Jahren stammt, Zitat: „Die Theorie, die Dinosaurier könnten infolge eines Meteoriteneinschlags ausgestorben sein, stammt aus den frühen 1980er Jahren…“

Es wird aber darauf hingewiesen dass Skeptiker es durchaus anders sehen. Zitat:
„Skeptiker bezweifeln allerdings, dass der Einschlag und das Massensterben am Ende der Kreidezeit zusammenhingen. Stattdessen vermuten sie die Ursache im heutigen Indien, im sogenannten Dekkan-Trapp, wo sich zur fraglichen Zeit ein aktiver Supervulkan befand“

(http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/meteoriteneinschlag-loeste-das-dinosauriersterben-aus)

Glaubt die Menschheit also, dass die Dinosaurier durch einen Meteoriteneinschlag ausgestorben sind, oder weiss es die Menschheit dass es so war ?

In dem Artikel kommen die Begriffe „könnten“  und „vermuten“ vor. Und der Inhalt des Artikels spiegelt im Prinzip das wieder, was man im Allgemeinen auch woanders liest und hört, einschließlich im Lehrstoff der Schulen. Und auch bei mir war es nicht anders.

Worin liegt aber das Problem ? Es wird doch schließlich darauf verwiesen dass es Annahmen sind. Und dass man es nicht genau weiss und dass verschiedene Theorien möglich sind. Richtig.

Und genau das ist der Knackpunkt. Wenn es darum geht gemäß der Evolution zu erklären wie das Leben entstanden ist, sind es mehr oder weniger alles Annahmen.

Weiss man es, dass der Mensch vom Affen abstammt, oder nimmt man es an ?
Beweise hat man nicht, Bindeglieder hat man nicht gefunden, Fossilien zeigen keine allmähliche Entwicklung, sondern eigentlich überhaupt keine Entwicklung, sondern es werden Ähnlichkeiten zwischen den Arten als Entwicklungsstufe interpretiert. Also kein „Wissen“ sondern Behauptung.

Hat man Belege dafür, dass der Mensch (mehr oder weniger) vom Nagetier, über Pferdeähnlichen Wesen , über Affen zum Menschen entstanden sind, oder sind es Annahmen ?

Heute leben Chimpansen, Orang-Utans und Gorillas im „selben“ Lebensraum wie Menschen. Wie ist das möglich, wenn sich doch der Mensch weiterentwickeln musste um zu überleben ?

Ausserdem, die langgesuchte Zwischenstufe zwischen Mensch und Affe, eine Art die Ausgestorben ist, wie ist das möglich dass „schlechtere“ Affen, Gorillas und Chimpansen z.B. überlebt haben, der „bessere“ Affe, die gesuchte Zwischenstufe, im selben Lebensraum wie Affe und Mensch heute, aussterben musste weil sie nicht überlebensfähig war… ?
Was haben Gorillas und Chimpansen besser gemacht als der „fähigere, bessere Affe“, bzw. der „schlechtere“ Mensch ?

Anderes Bespiel:
In einer Wissenschaftlichen Sendung im Fernsehen wurde einmal berichtet, die scharfe Pepperoni hat ihre Schärfe entwickelt um sich gegen ihre Feinde zu wehren damit sie nicht gefressen wird.

Frage: Weiss man das, oder nimmt man es an ?

Weitere Fragen die sich mir als Laien aufwerfen und aufdrängen:
Woher wusste die Pepperoni was Schärfe ist ? Woher wusste sie dass das Zeug wirkt ?
„….jaaaa, es hat sich halt mit der Zeit Entwickelt…“
Wie hat sie die Wirkung festgestellt und Veränderungen an der „Rezeptur“ vorgenommen ?

„Es war war halt die Natur…“
Also doch nicht die Pepperoni, sondern Eingriff von Außen ? Von einer „Natur“ ?
Aber auch die „Natur“ musste über Ursache und Wirkung genau bescheidwissen und musste gezielt Veränderungen an den Genen der Pepperoni vornehmen damit das Zeug auch wirkt.

Woher wusste die Pepperoni was Feinde sind ? (ein abstrakter, geistiger Begriff) ?
Woher wusste die Pepperoni was „Fressen“ ist und was es für Folgen für sie hat ?
(Schliesslich will/wollte sie genau das vermeiden, nämlich das gefressen werden ..)

Einfache Fragen….

Ändert aber nichts daran dass die Pepperoni genau vor diesen Problemen stand und sie lösen musste. Sonst hätte sie nicht „überlebt“…. Wie hat sie alle diese Dinge festgestellt ? Hat sie übersinnliche Sensoren so dass sie etwas Abstraktes wahrnehmen kann – Gefahr erkennen..Was ist Gefahr…?

Und dann:

Ich esse sehr gerne scharfe Pepperoni… Gerade deswegen weil sie scharf sind…Zumindest bei mir hat also die Pepperoni versagt….Abwehrmaßnhame mißglückt…Genau das Gegenteil ist eingetreten…. Und wahrlich, ich bin garantiert nicht der einzige Mensch auf dieser Erde der scharfe Pepperoni mampft…

 

Doch zurück zum Thema:

Worin ist also bei unserer „Diskussion“ über das „Wissen“ und den „Glauben“ das Problem ?

Das Problem ist, dass man den Glauben an einen intelligenten Schöpfer als Humbug und als Glauben hinstellt (Märchen, Legenden, kein WISSEN..) während man eine komplette Sammlung von Annahmen, persönlichen Meinungen und persönlichen Deutungen (wenn es z.B. um den Ursprung des Lebens  geht),   als WISSEN hinstellt..

Es wird zwar zwischendurch darauf hingewiesen dass es  Annahmen sind, aber im Vergleich zueinander, Glaube an Gott ist eben Glaube, kein Wissen, aber die Evolution ist eine Tasache. Obwohl Annahmen.

 

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